Anwendungen
Feldenkrais-Methode bei Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Schlaganfall
Die Feldenkrais-Methode basiert auf modernen neurowissenschaftlichen Erkenntnissen über die Plastizität des Gehirns. Durch feine, bewusste Bewegungen und erhöhte Wahrnehmung des eigenen Körpers werden Lernprozesse angestoßen, die eine nachhaltige Veränderung von Bewegung, Haltung und Verhalten ermöglichen.
So können eingefahrene Muster gelöst und neue, leichtere Bewegungsmöglichkeiten gefunden werden – ein Weg zu mehr Freiheit und Wohlbefinden.
Ich arbeite häufig mit Menschen mit folgendem Symptomen:
- Schmerzen, Mobilitäts- und andere Einschränkungen des Bewegungsapparates
- Haltungs- oder Atmungsprobleme
- Bewegungseinschränkungen durch Verletzungen oder Schlaganfall
- Während Rehabilitationsphasen
- Verletzung durch wiederholte Belastung
- Schmerzen, die strukturellen Elementen zugeschrieben werden, z. Skoliose, Diskushernie, Zerebralparese
Verbesserung von Leistung und Geschicklichkeit
Durch achtsam geführte Bewegungen und eine verfeinerte Wahrnehmung lässt sich das, was wir bereits beherrschen, nicht nur präzisieren, sondern in seiner Qualität grundlegend transformieren. Vertraute Fähigkeiten gewinnen an Klarheit, Ausdruck und innerer Leichtigkeit.
Die Feldenkrais-Methode wird weltweit von Schauspieler:innen, Musiker:innen, Sportler:innen und Tänzer:innen geschätzt, die ihre Ausdruckskraft, ihr technisches Können sowie ihre Kraft und Präzision auf ein neues Niveau heben möchten. Sie eröffnet einen bewussten Zugang zu Bewegungsgewohnheiten, löst unnötige Spannungen und schafft Raum für differenzierte, freie und kraftvolle Entfaltung
- Reduktion von unnötigem Aufwand
- Effizientere Energienutzung
- Verbesserte Klarheit der Absicht
- Mehr Genauigkeit und Präzision
- Erhöhte Fähigkeit, unerwünschte Bewegungen zu verhindern
- Erweiterung der Ausdrucksfähigkeit
- Verbessertes Gleichgewicht
Feldenkrais zur Stressreduktion und Begleitend zur Psychotherapie
Die Feldenkrais-Methode wird auch begleitend zur Psychotherapie eingesetzt, um Klient:innen in ihrer körperlichen Stabilität und Selbstregulation zu stärken. Durch eine verfeinerte Wahrnehmung und ein differenziertes sensorisches Erleben entsteht ein tragfähigeres inneres Gleichgewicht.
Der bewusste Zugang zur Atmung eröffnet neue Spielräume im Umgang mit Spannung und Belastung. So wird es möglich, die eigene Präsenz klarer zu spüren und sich in herausfordernden Situationen innerlich auszurichten.
Auf dieser Grundlage können tief verankerte Denk- und Handlungsmuster, die Stress begünstigen, behutsam erkannt und nachhaltig verändert werden.
